Wasserführende Armaturen

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Saugkorb (+Drahtschutzkorb)

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Der Saugkorb wurde früher auch "Saugkopf" genannt und ist in Fahrzeugen vor Bj. 2003 unter dieser Bezeichnung zu finden.


Beim Herstellen einer Saugleitung ist der Saugkorb das vorderste Element, dass in jedem Fall zur Gänze unter Wasser sein muss. Zum Schutz der Pumpe vor groben Verunreinigungen ist der Saugkorb mit einem Schutzgitter (nicht zu verwechseln mit dem Drahtschutzkorb! Siehe unten) ausgerüstet. Weiters befindet sich am Saugkorb ein Entleerungsventil, an dem die Ventilleine eingehängt werden soll um später vor dem entfernen der Saugleitung aus der Wasserentnahmestelle die Wassersäule entleeren zu können. Weiters bietet jeder Saugkorb noch die Möglichkeit eine oder mehrere Leinen an einem Fixpunkt einzuhängen (Saugerleine, Halteleine).


Bei besonders verunreinigtem Wasserentnahmestellen kann es zweckmäßig sein über den Saugkorb zusätzlich einen Drahtschutzkorb zu stülpen, welcher ein feineres Drahtgeflecht aufweist und damit auch kleinere Verunreinigungen von der Pumpe fernhält. Der Drahtschutzkorb kann üblicherweise mittels Gummizug an sich selbst befestigt werden, es ist aber unbedingt darauf zu achten die Ventilleine nicht einzuklemmen, da damit ihre Funktion nicht mehr gegeben ist!



Übergangsstücke

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Um Schläuche mit verschiedenen Durchmessern oder Kupplungsarten miteinander kombinieren zu können, sind auf den Fahrzeugen Übergangsstücke aufgepackt.


Am gebräuchlichsten sind die Übergangsstücke der Storz-Kupplungen von...

- A auf B

- B auf C

- C auf D

... womit die Schläuche in beide Richtungen verbunden werden können. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass keinesfalls Druck- und Saugschläuche verbunden werden dürfen und das beim Übergang von einem kleineren auf einen größeren Durchmesser ein erheblicher Druckverlust in der Leitung entsteht.


Als Sonderübergangsstück ist auf dem RLFA2000 ein Übergang von A125 auf A110 (die Zahl bezieht sich auf den Innendurchmesser der A-Kupplung in mm) verlastet um die Pumpe mit regulären Saugschläuchen versorgen zu können.


Weiters gibt es Übergangstücke auf verschiedenste andere Kupplungssystem wie etwa die berühmten "Gardena"-Kupplungen, Vakuumfasskupplungen, Druckluftkupplungen, usw.


Übergangsstücke von Hochdrucksystemen auf Normaldrucksystem sind NICHT zulässig!

Zumischer

=> Siehe Hauptartikel Zumischsysteme

Stützkrümmer

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Durch das enorme Gewicht einer B-Löschleitung muss diese ohne Verwendung eines Stützkrümmers von 4 Feuerwehrleuten gehalten werden. Wird jedoch ein Stützkrümmer verwendet, so wird ein Teil der Kraft, die die B-Leitung am Strahlrohr entwickelt gegen Boden abgeleitet und das Strahlrohr somit einfacher zu halten. In diesem Fall ist es auch zulässig nur 2 Feuerwehrleute am Strahlrohr einzusetzen.

Stützkrümmer werden aber auch gerne zur Entlastung von Druckschläuchen an Gebäudeecken oder als Aufsatz bei Unterwasserpumpen (um ein Abknicken des Schlauches zu verhindern) eingesetzt.

Druckbegrenzungsventil

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Bei der Löschwasserförderung über längere Strecken kann es vorkommen, dass durch abschüssiges Gelände der Druck in einer Schlauchleitung unzulässig groß wird. Auch können fehlerhafte Regelungen von Feuerlöschpumpen oder Hydranten und Steigleitungen mit extremen Druckverhältnissen eine Druckbegrenzung notwendig machen (Nenndruck B- und C-Druckschlauch: max. 10bar). Zur Schutz der Schläuche oder nachstehnder Wasserverbraucher (Pumpe, Strahlrohr,...) kann in die Leitung daher ein Druckbegrenzungsventil eingebaut werden.

Ein Druckbegrenzungeventil kann mittels Drehregler auf den gewünschten Druck eingestellt werden. Steigt der Druck in der Leitung über das eingestellte Niveau, öffnet das Druckbegrenzungsventil den seitlichen Ausgang und der überschüssige Druck kann (zusammen mit dem überschüssigen Wasser) entweichen.

Sammelstück

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Um eine Armatur, welche viel Löschwasser benötigt und daher mit einem A-Eingang ausgerüstet ist, mittels B-Druckschlauch entsprechend speisen zu können, kann ein Sammelstück eingesetzt werden. Das Standard-Sammelstück der Feuerwehr bildet einen Übergang von 2 B-Druckschläuchen auf eine A-Kupplung. Dessen Einsatz macht vor allem bei Wasserwerfern oder Eingängen von Feuerlöschpumpen Sinn.

Im Sammelstück ist eine Klappe eingebaut, die verhindern soll, dass Wasser von einem B-Eingang in den anderen B-Eingang strömt, wenn dieser ausfallen sollte bzw. an diesem kein B-Druckchlauch angeschlossen ist. Gleichzeitg verhindert diese Klappe aber auch, dass vom A-Ausgang Wasser in beide B-Eingänge fließen kann, ein Einsatz als Übergangsstück von A auf 2x B ist daher mit einem Sammelstück nicht möglich. Das entsprechende Gerät nennt sich "Hosenstück", ist aber nur noch sehr selten bei der Feuerwehr zu finden.

Schläuche

=> Siehe Hauptartikel Schläuche




Strahlrohre

=> Siehe Hauptartikel Strahlrohre




Verteiler

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Verteiler werden klassisch zur Aufteilung der Zubringleitung bei Löschangriffen in Angriffsleitungen genutzt. Aber auch bei der Löschwasserförderung über längere Strecken kommt dem Verteiler eine wichtige Funktion zu - eine (kurze) Schlauchlänge nach jeder in der Relaisleitung eingesetzten Pumpe soll ein Verteiler eingebaut sein um bei Bedarf die Pumpe schnell tauschen zu können, ohne alle maximal 10 folgenden B-Schläuche entleeren zu müssen. Auch zwischen der Wasserentnahmestelle und der nächsten Feuerlöschpumpe sollte ein Verteiler eingebaut sein, um bei Bedarf die Pumpe schnell von der Wasserentnahmestelle trennen zu können.


Grundsätzlich gibt es Verteiler mit Kugelhahn- oder Niederschraubventilen, wobei sich die Niederschraubventile weitgehend durchgesetzt haben, da beim (vergleichsweise) langsamen schließen der Schraubventile kein Druckstoß auf die Pumpe wirkt wie beim Schließen eines Kugelhahns.


Der Standard-Verteiler jeder Feuerwehr hat einen B-Eingang und Ausgänge für 2x C und 1x B und wird daher B-CBC-Verteiler genannt. Eine weitere interessante Bauform stellt der so genannte BB-CBC-Verteiler dar, welcher am B-Eingang ein fix angebautes Sammelstück besitzt. Diese doppelte B-Einspeisung soll eine unterbrechungssichere Wasserversorgung für z.B. Innenangriffe sicherstellen - fällt eine Pumpe aus, wird von einer zweiten noch immer eingespeist.

(c)"wehrbaer"

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