Vogelgrippe

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Vogelgrippe (Geflügelpest)

Bei der Vogelgrippe handelt es sich um eine Viruserkrankung, die insbesondere Geflügel befällt. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt durch Kontakt mit infizierten Tieren oder mit Kot, Blut oder rohem Fleisch von infizierten Tieren. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist bisher nicht beobachtet worden.

Die ersten Symptome der Vogelgrippe ähneln denen der normalen Grippe. In weiterer Folge kann es zu Folgeerkrankungen wie z. B. Lungenentzündung kommen. Die Todesrate kann auf Grund der niedrigen Anzahl bisheriger Infektionsfälle noch nicht zuverlässig bestimmt werden, scheint aber relativ hoch zu sein.

Große Sorge bereitet die Möglichkeit, dass es in einem Menschen, der gleichzeitig Träger des Vogelgrippevirus und des "normalen" Humangrippevirus ist, zur Entstehung eines neuen Virustyps kommen könnte. Theoretisch könnte auf diese Weise ein von Mensch zu Mensch übertragbares Vogelgrippevirus entstehen, gegen das keine Impfung vorrätig ist. Eine vorbeugende und therapeutische Behandlung wäre in diesem Fall nur mit antiviralen Mitteln möglich (z. B. Tamiflu).

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