Türöffnung durch die freiwillige Feuerwehr

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Immer wieder kommt es vor, dass die Feuerwehr vor verschlossenen Türen steht und dahinter ein loderndes Feuer, eine bewusstlose Person, oder eine eingeschaltete Herdplatte vermutet wird. In dieser Situation versuchen natürlich alle sich schnell Zugang zu verschaffen.

Dabei sollten aber folgende Punkte beachtet werden:


  • Eigentlich nur dann Aufgabe der freiwilligen Feuerwehr wenn wirklich „Gefahr in Verzug“ (Gefahr für Menschen, Tiere oder Sachwerte).
  • Die Polizei sollte möglichst als Zeugenfunktion (auch bezüglich möglicher Vorschäden) unbedingt immer vor Ort sein (sonst eigentlich EINBRUCH!).
  • Bei der Türöffnung sollte möglichst kein oder nur geringer Schaden verursacht werden.
  • Vorher immer prüfen ob dies wirklich der schnellste bzw. einfachste Weg ist (oft bieten sich geöffnete Fenster an).
  • Wiederherstellung der Sicherheit bei Verlassen des Einsatzortes sicherstellen.
  • Meldung etwaiger Schäden an die Polizei.
  • Bedenke auch, manche Versicherungen ersetzen zwar ein zerbrochenes Fenster aber keine aufgebrochene und beschädigte Türe (es sei denn es ist ein Einbruch).
  • Soll eine Türe schnell gewaltsam geöffnet werden, benötigt man punktuell große Kräfte. Diese können nur mit einem hohen Eigengewicht des Werkzuges, mit einem entsprechenden Hebelarm und einer hohen Beschleunigung in Form von Rammen oder Schlagen des Werkzeuges aufgebaut werden. Am Markt (bzw. wax.at-Shop [1]) werden dazu diverse Spezialwerkzeuge angeboten.

Wie man Türen auch ohne große Beschädigungen öffnet kann man auf vielen Seminaren von Fachfirmen lernen. Aber auch eine deutsche Feuerwehr bietet dies als eintägiges Seminar an: www.tueroeffnungsseminar.de

Eine PPT-Präsentation für eine Kurzschulung zum Thema findet ihr auch bei den Downloads von www.wax.at

Zum Problem der Notfalltüröffnung gibt es auch einen Thread im Forum von www.wax.at

erstellt von: "noefireman" & orpheo 2007

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