Rauchsimulation für Atemschutzübungen
Aus Wax.at Wissen
Nicht immer benötigt man Rauch, sei es Theaternebel oder echten Rauch, um Atemschutzübungen realistisch und vor allem lehrreich zu gestalten. Vor allem bei Schulungen oder Stationsübungen kann man mit einfachen Mitteln die Sicht der Atemschutzgeräteträger trüben. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
- Weniger Aufwand für die Ausarbeitung (Organisation von Nebelgerät und Übungsobjekt)
- daher auch billiger
- Keine Verunreinigung durch Theaternebel
- Der Ausbilder kann das Vorgehen des Atemschutztrupps beobachten
- Raschere Hilfe bei Problemen (ev. Panik etc.) möglich
Möglichkeiten zur Vernebelung der Sicht
An Möglichkeiten zur Sichteinschränkung sind keine Grenzen gesetzt - die Palette reicht hier von einfachen Hausmittel bis hin zu aufwendigen Lösungen, welche von spezialisierten Feuerwehrausstattern zu erwerben sind. An einfachen Mittel stehen unter Anderem zur Verfügung:
- OP-Hauben bzw. OP-Schuhe
- Mundschutz (OP-Maske)
- Klarsichthüllen bzw. Kunststofffolien in verschiedenen Farben und Dichte
- Gefrierbeutel (in den verschiedenen Farben)
- Servietten, Geschirrtücher
Je nach Einsatzzweck kann mit den oben genannten Hilfsmittel eine mehr oder weniger starke Verrauchung simuliert werden. Kunststofffolien und OP-Hauben haben darüber hinaus den Vorteil, dass sie zu einem bestimmten Grad durchsichtig sind. Dadurch kann der Grad der Sichteinschränkung durch das übereinanderlegen mehrerer Lagen nach Belieben beeinflusst werden.
Zusätzlich kann man die Beleuchtung im Raum varieren. Dadurch kann man den Grad der Durchsichtigkeit zusätzlich variieren. Beispiel: Zwei OP-Hauben übereinander und eine gute Beleuchtung lassen selbst Objekte schemenhaft relativ gut erkennen. Fenster werden (bei Tag) ebenfalls durch die Helligkeit gut erkannt.
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Rowa 23:11, 11. Mai 2009 (CEST)

