Flüssige Ölbekämpfungsmittel

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Ein Bioversallöscher im Einsatz
Bei flüssigen Ölbekämpfungsmitteln handelt es sich um chemische Stoffe, die die Zersetzung von Öl in der Umwelt beschleunigen sollen. Die hauptsächliche Wirkung beruht wie bei einem Geschirrspülmittel darauf, dass das Öl in kleinen Tröpfchen eingeschlossen wird und dadurch seine typischen Eigenschaften (Schillern, Rutschgefahr) verliert.

Keineswegs ist das Öl damit verschwunden - es ist nur in eine gebundene Form übergeführt worden, befindet sich aber nach wie vor in der Umwelt. Daher sind flüssige Ölbekämpfungsmittel auch nach Herstellerangaben ausschließlich zur Restölbekämpfung einzusetzen. Ausgetretenes Öl ist also weiterhin abzuschöpfen und mit Bindemitteln zu binden. Nur als letzte Maßnahme, beispielsweise zur Uferreinigung oder zu optischen Zwecken oder auf Straßen zur Beseitigung der Rutschgefahr, kann man den Einsatz von flüssigen Ölbekämpfungsmitteln in Betracht ziehen.

Da es sich dabei um ein Einbringen chemischer Stoffe handelt, ist Rücksprache mit dem Vertreter der Wasserrechtsbehörde zu halten, sofern Gewässer betroffen sind. Nicht immer stimmt dieser der Verwendung zu, und das aus gutem Grund: Wurden nämlich bereits flüssige Ölbekämpfungsmittel eingesetzt, so verlieren dadurch konventionelle Ölbindemittel ihre Wirkung.


Weitere Informationen über flüssige Ölbekämpfungsmittel gibt es hier:

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