Atemfilter

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Rauch, Gase, Dämpfe, Stäube - auf diese und noch viele andere Verunreinigungen in der Umgebungsluft können Einsatzkräfte im Ernstfall treffen.

In den meisten Fällen werden die Einsatzkräfte der Feuerwehren auf die bewährten umluftunabhängigen Atemschutzgeräte zurückgreifen - nur selten finden Atemschutzfilter Verwendung.

Atemfilter

Freilich, der Einsatz von Atemschutzfiltern muss gut überlegt werden.

Folgende grundlegende Punkte sind unbedingt zu beachten:

  • Kenntnis der Schadstoffe in Bezug auf Art, Zusammensetzung, Konzentration (Messungen erforderlich) und Eigenschaften
  • Sauerstoffgehalt in der Umgebungsluft muss mindestens 17 Vol-% betragen
  • Gasfilter für Gase in der Umgebungsluft, Partikelfilter für Partikel in der Umgebungsluft verwenden
Treten gasförige und feste Verunreinigungen in der Umgebungsluft auf, zum Beispiel an "kalten Brandstellen" (also bei Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten), so sind sogenannte Kombinationsfilter zu verwenden.

Eine Aufstellung der verschiedenen Filtertypen (Gas-/Partikelfilter), Aufnahmekapazitäten, Farbkennzeichnungen für die Art der gefilterten Stoffe ist unter anderem in den Normen EN141/143/371 geregelt. Informationen dazu findet man auf den Seiten der Fa. Dräger und auf helpi.com sowie unter Wikipedia/Atemfilter Kennzeichnung.

Die im Feuerwehrdienst am häufigsten verwendeten Filter sind die sogenannten ABEK-Filter. Sie bieten Schutz gegen:

  • A: Gase und Dämpfe von organischen Verbindungen (Siedepunkt >65°C)
  • B: Anorganische Gase und Dämpfe, z. B. Chlor, Schwefelwasserstoff, Cyanwasserstoff (Blausäure)
  • E: Schwefeldioxid
  • K: Ammoniak

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