Brandklasse F
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Seit Dezember 2004 (Österreich) bzw. Jänner 2005 (Deutschland) gibt es die neue Brandklasse F, die Brände von Fetten und Ölen in Frittiergeräten und anderen Kücheneinrichtungen bezeichnet.
Das besondere Verhalten der Speisefette und Speiseöle, die bisher der Brandklasse B zugeordnet waren, hat diese Neuregelung erforderlich gemacht. Fettbrände bergen auf Grund der herrschenden Temperaturen ganz besondere Gefahren und sind relativ schwierig zu beherrschen. Bekannt ist die Gefahr der Fettexplosion bei Kontakt mit Wasser. Beim Ablöschen eines Fettbrandes mit Kohlendioxid oder Pulver kommt es häufig zu Rückzündungen. Aber auch Löschdecken haben sich als unzureichend erwiesen, da durch den Dochteffekt ein Durchbrennen der Löschdecke möglich ist.
Brände der Brandklasse F unterscheiden sich von den Bränden der Brandklasse B vor allem dadurch, dass sich das Fett oder Öl bereits vor Beginn des Brandes in einem erhitzten Zustand befindet!
Bei Löschmitteln für Fettbrände handelt es sich entweder um Schaum, der mittels Spezialdüsen aufgebracht wird, oder um Stoffe, die eine chemische Reaktion mit dem heißen Fett eingehen (Seifenbildung) und die Verbrennung dadurch unterbinden.

